Erholsame Tage

Erholsame Tage für Flutopfer und ihre Angehörigen im HausRheinsberg

Eine deutsche und eine niederländische Stiftung, Hotelgäste und Mitarbeiter vom HausRheinsberg spenden für sächsische Opfer derJahrhundertflut


Insgesamt 49 Flutopfer, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, aus Sachsen können sich im HausRheinsberg, Hotel am See vom 4. Dezember bis 8. Dezember 2002 entspannen und erholen. Möglich wurde diese Aktion durch das Engagement der Fürst Donnersmarck-Stiftungzu Berlin und der niederländischen Stiftung HET DORP, einer Förderstiftung aus Arnheim (NL). Ziel der Aktion ist es, denFlutopfern in der Situation des Wiederaufbaus eine Atempause zuverschaffen und eine Zeit der Ruhe und Erholung zu ermöglichen.

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung und die Stiftung HET DORP übernehmendie Kosten für besonders stark betroffene behinderte Personen und deren Angehörige. Auch Hotelgäste und Mitarbeiter des HausRheinsberg habendiese Aktion finanziell unterstützt.

In enger Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Sozialesund den betroffenen Landkreisen, die die Auswahl der Teilnehmer andiesem Programm übernahmen, wurden die Aktion in Sachsen organisiert.

Die Gäste werden am 4.12.2002 um 9:30 Uhr von einem Sammelpunkt in dersächsischen Landeshauptstadt mit behindertengerechten Fahrzeugenabgeholt. Das Rollstuhlcenter Beck, eine in Dresden ansässige Firma, und Mitarbeiter des Hotels aus Rheinsberg sorgen für die reibungslose Reise nach Brandenburg.

"Die Bilder der schrecklichen Flutkatastrophe in Ihrem Bundesland haben auch uns sehr bewegt" erläutert Wolfgang Schrödter, Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung, die Beweggründe des Engagements,"Die seit 1916 bestehende Fürst Donnersmarck-Stiftung setzt sich für die Belange von Menschen mit Körper - und Mehrfachbehinderungen ein.Von daher liegt uns das Schicksal der vom Hochwasser betroffenenMenschen mit Behinderung und deren Angehörigen besonders am Herzen."

Mineke Hardeman von "Stichting Het Dorp" begründete den niederländischen Einsatzmit den Worten: "Wir haben erkannt, daß Menschen mit Behinderung indieser Katastrophe besonders gelitten haben und ihre Kräfte beim Wiederaufbau in besonderem Maße gefordert werden. Der Blick über unsere Landesgrenzen hinaus hat bei uns Tradition. Denn wir fördern auchandere Projekte für Menschen mit Behinderung im Ausland, besonders in Ost- und Mitteleuropa."

Thomas Golka
Öffentlichkeitsarbeit
Fürst Donnersmarck-Stiftung

Pressemitteilung, freigegeben ab 28.11.2002
 
nach oben